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Wie der Planmodus eine Checkliste für Hochzeit, Reise oder Baby baut
Die meisten Countdown-Apps hören bei der Zahl der Tage auf. Der Planmodus von Soon. schlägt außerdem eine Checkliste und eine Zeitleiste mit Meilensteinen für die Art von Ereignis vor, die du gewählt hast. Hier steht, wie diese Vorschläge funktionieren, warum sie im Voraus geschrieben und nicht erzeugt werden und was wir mit Absicht weggelassen haben.
Die meisten Countdown-Apps hören bei den Tagen auf, weil Tage einfach sind. Zieh ein Datum von einem anderen ab, und du hast eine Zahl. Die kannst du groß anzeigen, ein Foto dahinterlegen und fertig.
Das macht Soon. auch. Der Planmodus ist die Ebene nach der Zahl: eine Checkliste mit dem, was zwischen heute und dem Datum zu tun ist, und eine Zeitleiste mit Meilensteinen auf dem Weg dorthin, beide passend zur Art des Ereignisses. Er ist kostenlos.
Dieser Text ist die Designnotiz zu dieser Ebene: was sie tut, was sie mit Absicht weglässt und warum.
Vorschläge, im Voraus geschrieben statt erzeugt
Öffnest du bei einem Moment „Planen“, schlägt Soon. einen Startplan für die Art des Ereignisses vor. Es gibt Vorschläge für Reise, Hochzeit, Geburtstag, Prüfung, Arbeit, Feiertag, Gesundheit, Baby, Konzert und Sport. Auch Jahrestage und allgemeine Momente können einen Plan haben.
Die Vorschläge werden einmal geschrieben, stecken in der App und sind für alle gleich. Das haben wir bewusst so entschieden, und die Entscheidung braucht etwas Begründung.
Die Alternative wäre Erzeugung: Wenn jemand ein Ereignis anlegt, gehen Art und Datum an einen Server (oder an ein Modell auf dem Gerät), und zurück kommt eine persönliche Checkliste. Wir haben das erwogen und uns aus vier Gründen dagegen entschieden.
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Erzeugung zieht Daten vom Gerät. Selbst mit einem lokalen Modell drängt das Design dazu, dem Modell mehr Kontext zu geben, damit das Ergebnis besser wird, und je mehr Kontext man sammelt, desto schwächer wird das Versprechen zum Datenschutz. Eine Liste, die in der App steckt, braucht nichts von dir, um zu erscheinen.
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Erzeugte Checklisten sind uneinheitlich. Eine Hochzeitsliste, die einmal geschrieben wurde, ist für alle gleich, sodass zwei Freundinnen, die sich austauschen, von derselben Grundlage ausgehen. Eine erzeugte Liste nimmt den Polterabend vielleicht einmal auf und lässt ihn beim nächsten Mal weg, oder sie erfindet eine Aufgabe, die es nicht gibt. Wir setzen auf Beständigkeit.
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Listen von Hand zu schreiben dauert, und das hilft. Wer eine gute Hochzeitsliste schreibt, muss entscheiden, ob eine Aufgabe an siebter oder an erster Stelle steht. Ein Modell stellt sich diese Frage nicht, und im langsamen Schreiben entsteht die Reihenfolge.
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Eine geschriebene Liste lässt sich prüfen. Was die App heute für eine Hochzeit vorschlägt, schlägt sie auch morgen vor. Man kann es also lesen, hinterfragen und korrigieren.
Jeder Startplan ist deshalb eine Liste, von einem Menschen geschrieben und für alle gleich. Was du selbst ergänzt, kommt obendrauf.
Vom Datum aus zurückgezählt
Die zweite Designentscheidung: Die Zeitleiste zählt vom Tag, auf den du wartest, zurück und nicht von heute aus vorwärts.
So passen dieselben Vorschläge zu jedem Datum in jedem Jahr. Eine Reise in sieben Monaten und eine Reise in drei Wochen beginnen mit demselben Plan; nur der Abstand zum Tag ist ein anderer. So denken Leute auch über die Vorbereitung. Du sagst deiner Fotografin „zwei Wochen vor der Hochzeit“ und nennst kein Kalenderdatum.
Der Rest der App arbeitet schon so. Die 26 Widgets von Soon. auf Home-Bildschirm, Sperrbildschirm und in StandBy zeigen die verbleibenden Tage. Die Zeit bis zum Tag ist also die Einheit der App, und der Plan nutzt dieselbe.
Am deutlichsten zeigt es das Baby. Mit Premium bekommt ein Moment der Art „Baby“ eine geführte Zeitleiste Woche für Woche: Woche 12, das erste Trimester endet; Woche 20, der große Ultraschall; Woche 36, die Kliniktasche packen. Auf der Checkliste stehen etwa „Kliniktasche packen“ und „Autositz einbauen“. Eine Schwangerschaft wird in Wochen gezählt, weil man so darüber spricht. Das ist eine Planungshilfe und keine medizinische Beratung, und die Wochenangaben sind allgemein.
Erinnerungen, wenn du sie willst
Die kostenlose Version von Soon. schickt keine Mitteilungen. Der Plan liegt beim Moment, und der Countdown steht in deinen Widgets.
Premium bringt Erinnerungen für Aufgaben im Plan und Mitteilungen für den Moment selbst, 7 Tage, 3 Tage und 1 Tag vorher und am Tag selbst. Es kommt nichts jeden Morgen, nur um zu sagen, dass die Zahl um eins gesunken ist.
Was der Planmodus weglässt
Er baut deinen Plan nicht um. Was du ergänzt, bleibt, wo du es hingesetzt hast, und Soon. sortiert die Liste nicht hinter deinem Rücken neu. Willst du den Startplan wieder, gibt es „Auf Vorschläge zurücksetzen“.
Er teilt nicht. Soon. synchronisiert deine Momente über dein eigenes iCloud-Konto auf deine eigenen Geräte. Geteilte Countdowns zwischen mehreren Personen gibt es nicht, also legen zwei Leute, die dieselbe Hochzeit planen, sie jeweils in ihrem eigenen Soon. an.
Er optimiert nicht. Kein Algorithmus beobachtet, welche Aufgaben du erledigst, und gewichtet die Vorschläge neu. Der Plan, mit dem du anfängst, ist der Plan, den du bekommst, und persönlich wird er durch das, was du selbst ergänzt.
Er verfolgt dich nicht. Soon. enthält weder Werbung noch Tracking noch SDKs von Drittanbietern, und nichts darüber, welche Aufgaben du abhakst, wird irgendwohin geschickt. Wir wissen nicht, was Leute abhaken, übergehen oder ergänzen, und wir wollen es auch nicht wissen.
Jeder dieser Punkte ist mit Absicht weggelassen.
Wie die Pläne aussehen
Die App-Seite von Soon. zeigt, wie ein Moment in der App aussieht, darunter eine Reise eine Woche vorher und ein Baby-Plan Woche für Woche.
Die Vorschläge beruhen auf dem Urteil der Person, die sie geschrieben hat, und nicht auf Nutzungsdaten. Ein Hochzeitsplan beginnt früher als ein Geburtstagsplan, weil die langwierige Vorbereitung (die Location, die Save-the-Date-Karten, die Anproben) früher anfängt. Passt ein Vorschlag nicht zu deinem Ereignis, ergänze, was fehlt, und hak ab, was nicht zutrifft.
Über Soon. hinaus
Die meisten Apps, die sich an Planung versuchen, werden entweder (a) zu allgemein, um nützlich zu sein, oder (b) so einstellbar, dass sie Einrichtungsarbeit verlangen, die niemand machen will. Ein Startplan pro Art von Ereignis liegt dazwischen: Er bringt sinnvolle Vorgaben mit, nimmt deine Ergänzungen auf und versucht nicht, etwas über dich zu lernen.
Für eine Countdown-App ist die Technik schlicht. Ein Vorschlag ist eine Liste, ein Meilenstein eine Zahl von Tagen vor dem Datum. Schwer ist es, die Listen gut zu schreiben, und das ist eher eine Schreibaufgabe als eine technische.
Wenn du Planungsfunktionen in eine Fach-App einbaust (Training, Kochen, Lernen, Projekte), funktioniert dieselbe Form: Liefere geschriebene Listen, verankere sie an einem sinnvollen Nullpunkt wie dem Datum, der Frist oder dem Meilenstein, zähl von dort zurück und hör dann auf. Lass Erzeugung, Tracking und automatisches Nachjustieren weg und liefere die Liste.
Warum ein Countdown mit Plan sich besser anfühlt als eine bloße Erinnerung, steht in Psychologie der Vorfreude.
Soon. gibt es im App Store fürs iPhone. Bis zu 5 Momente sind kostenlos, Planmodus inklusive, ohne Zeitlimit. Premium bringt unbegrenzte Momente, Erinnerungen für Momente und Aufgaben im Plan, die Wettervorhersage, tägliche Notizen, wiederkehrende Momente und den Baby-Plan. Mehr auf der App-Seite von Soon..
Fragen
Häufig gefragt
Was ist der Planmodus in Soon.?
Warum werden die Meilensteine vom Datum aus zurückgezählt?
Erstellt der Planmodus die Checkliste mit KI?
Kann ich eine Checkliste im Planmodus ändern?
Schickt der Planmodus Erinnerungen?
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